Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Nutzung der Software-Produkte von i.gmw
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge über die entgeltliche Bereitstellung von Software-Produkten des Anbieters (siehe § 2) zwischen der
i.gmw – flexible financial software
Schiffbauplatz 2b, 96047 Bamberg
Vertretungsberechtigte Gesellschafter: Georg Isert und Mario Strehl
Telefon: +49 951 - 968 258 50
Internet: www.igmw.com
USt-IdNr.: DE185818389
(nachfolgend „Anbieter") und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde").
(2) Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Die in § 2 beschriebenen Software-Produkte werden ausschließlich zur Nutzung in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit angeboten. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ist nicht vorgesehen. Der Kunde bestätigt seine Unternehmereigenschaft durch eine gesonderte, von der Bestätigung dieser AGB unabhängige aktive Erklärung im Bestellvorgang (§ 3 Abs. 3). Ergeben sich für den Anbieter im Einzelfall konkrete Anhaltspunkte dafür, dass der Kunde entgegen seiner Erklärung tatsächlich Verbraucher ist, ist der Anbieter berechtigt, den Vertragsschluss abzulehnen oder aus diesem Grund vom Vertrag zurückzutreten.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter überlässt dem Kunden gegen Zahlung einer wiederkehrenden Lizenzgebühr im Wege des Software-as-a-Service (SaaS) bzw. im Lizenzmodell diejenige Software zur Nutzung, die der Kunde bei seiner Bestellung aus dem jeweils aktuellen, auf der Website bzw. der Checkout-Seite des Anbieters beschriebenen Software-Angebot ausgewählt hat (nachfolgend einheitlich „Software"). Diese AGB gelten einheitlich für sämtliche entgeltlichen Software-Produkte des Anbieters — unabhängig davon, ob sie beim Wirksamwerden dieser AGB bereits angeboten werden oder erst künftig in das Angebot aufgenommen werden. Eine namentliche Auflistung einzelner Produkte ist nicht Bestandteil dieser AGB; welches Produkt Vertragsgegenstand ist, ergibt sich aus der konkreten Bestellung.
(2) Umfang und Funktionen der jeweiligen Software ergeben sich aus der Produktbeschreibung, die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website bzw. Checkout-Seite des Anbieters abrufbar ist. Diese Produktbeschreibung wird Bestandteil des mit der jeweiligen Bestellung zustande kommenden Einzelvertrags.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, sein Software-Angebot zu erweitern, einzelne Software-Produkte einzustellen und die Software im Rahmen des technischen Fortschritts weiterzuentwickeln, sofern hierdurch der beim jeweiligen Kunden vertraglich vereinbarte Funktionsumfang der von ihm bereits lizenzierten Software nicht wesentlich eingeschränkt wird. Die Einstellung eines Software-Produkts lässt bereits bestehende Verträge über dieses Produkt unberührt; das Recht zur ordentlichen Kündigung nach § 5 bleibt unberührt.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Software auf der Website bzw. der Checkout-Seite des Anbieters stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, ein Angebot abzugeben (invitatio ad offerendum).
(2) Mit Abschluss des Bestellvorgangs über die vom Anbieter bereitgestellte Checkout-Seite (Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister Stripe) gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Lizenzvertrags über die von ihm ausgewählte Software ab. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter dieses Angebot durch eine Bestellbestätigung in Textform annimmt; spätestens mit der erstmaligen Bereitstellung der Software zur Nutzung gilt die Annahme als erklärt.
(3) Der Kunde gibt im Bestellprozess zwei inhaltlich gesonderte, jeweils eigens zu aktivierende Erklärungen ab:
a) „Ich stimme den AGB des Anbieters zu."
b) „Ich bestätige, dass ich diesen Vertrag in Ausübung meiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit schließe (Unternehmer im Sinne des § 14 BGB) und die bestellte Software zu diesem Zweck nutze."
Beide Erklärungen sind Voraussetzung für den Vertragsschluss.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Checkout-Seite angezeigten Preise in Euro (€), jeweils zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit anwendbar.
(2) Die Lizenzgebühr ist eine wiederkehrende Gebühr, die zu Beginn der jeweils bei der Bestellung angegebenen Abrechnungsperiode (z. B. jährlich oder monatlich) im Voraus fällig ist. Welche Abrechnungsperiode gilt, ergibt sich aus der Produktbeschreibung bzw. der Auswahl des Kunden im Bestellprozess.
(3) Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe unter Verwendung der im Bestellprozess jeweils angebotenen Zahlungsart (z. B. Kreditkarte, SEPA-Lastschrift).
(4) Mit der Bestellung ermächtigt der Kunde den Anbieter, ihn bis zu einer Kündigung gemäß § 5 gemäß den vereinbarten Konditionen abzurechnen.
§ 5 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag über die jeweilige Software wird auf unbestimmte Zeit bei einer Mindestlaufzeit von einem Jahr ab Vertragsbeginn geschlossen. Er verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres Jahr, wenn er nicht von einer der Parteien mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit gekündigt wird.
(2) Die Kündigung kann über das Stripe Customer Portal oder in Textform (E-Mail) gegenüber dem Anbieter erklärt werden.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.
(4) Bereits gezahlte Lizenzgebühren für den laufenden Abrechnungszeitraum werden im Fall einer ordentlichen Kündigung zum Laufzeitende nicht anteilig erstattet.
§ 6 Nutzungsrechte
(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrags ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht zur Nutzung der Software im vereinbarten Umfang ein. Der vereinbarte Umfang (z. B. Anzahl Nutzer oder Arbeitsplätze) ergibt sich aus der Produktbeschreibung und der Bestellung.
(2) Eine Weitergabe der Zugangsdaten oder der Software an Dritte ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters nicht gestattet.
§ 7 Verfügbarkeit und Support
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Software, garantiert jedoch keine unterbrechungsfreie Nutzbarkeit.
(2) Support-Anfragen können über die auf www.igmw.com genannten Kontaktwege gestellt werden.
§ 8 Sach- und Rechtsmängel (Gewährleistung)
(1) Für die entgeltliche Überlassung der Software zur Nutzung während der Vertragslaufzeit gelten, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist, die gesetzlichen Vorschriften über Mängel bei Mietverhältnissen (§§ 536 ff. BGB) entsprechend.
(2) Ein Mangel liegt vor, wenn die Software nicht die in der jeweiligen Produktbeschreibung genannten Funktionen erfüllt oder sich nicht für die nach dem Vertrag vorausgesetzte Verwendung eignet. Unerhebliche Beeinträchtigungen der Tauglichkeit bleiben außer Betracht.
(3) Der Kunde zeigt einen Mangel dem Anbieter unverzüglich in Textform an und beschreibt ihn so genau, wie es ihm möglich und dem Anbieter zur Bearbeitung zumutbar ist. Vor einer Minderung oder der Geltendmachung weitergehender Rechte erhält der Anbieter Gelegenheit, den Mangel innerhalb einer angemessenen Frist zu beseitigen; dies gilt nicht, wenn der Mangel die Nutzung der Software vollständig ausschließt oder eine Fristsetzung nach den gesetzlichen Vorschriften entbehrlich ist.
(4) Ansprüche wegen Sachmängeln verjähren in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Dies gilt nicht für Schadensersatzansprüche nach § 9 Abs. 1 dieser AGB sowie nicht, wenn der Mangel auf einem vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverstoß des Anbieters beruht.
§ 9 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Anbieter der Höhe nach beschränkt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten in diesem Sinne sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen.
§ 10 Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden im Rahmen der Vertragsdurchführung gemäß der gesondert abrufbaren Datenschutzerklärung des Anbieters. Soweit der Kunde personenbezogene Daten Dritter (z. B. seiner eigenen Kunden oder Mandanten) mit der Software verarbeitet, kann der Abschluss einer gesonderten Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO) erforderlich sein.
§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Sitz des Anbieters (Bamberg). Erfüllt der Kunde diese Voraussetzungen nicht, verbleibt es bei den gesetzlichen Gerichtsständen.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
Stand: 29.09.2026
